Hans Karl Rodenkirchen - ohne Titel
                 
 
     
 
     
     
Nummer:   16+044
Standort:   Solingen, Wipperkotten
Material:   Naturstein
     
Hans Karl Rodenkirchen wurde 1926 als Sohn eines Organisten in Köln geboren. Nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft und seinem Studium an der Werkkunstschule Köln entdeckte er auf der Suche nach
einem inspirierenden Domizil den Wipperkotten. Schon bald arbeitete HAKARO als Designer für die Solinger Besteckindustrie und wurde als Formgestalter weit über Solingen hinaus bekannt. Inzwischen hatten sich einige Künstlerkollegen eingemietet und in den neu eingerichteten Ausstellungsräumen wurde ein breites Spektrum künstlerischer und kunsthandwerklicher Arbeiten angeboten. Dazu kam, im Laufe der Jahre zusammengetragen, seine Sammlung alter Kottengeräte, wie auch die wertvollen steinzeitlichen Fundstücke des Schleifers Voos, die dem Publikum zugänglich gemacht wurden.
1981 erhielt Rodenkirchen für sein kulturelles Engagement und die Erhaltung des Wipperkottens den Rheinlandtaler vom Landschaftverband Rheinland.
1997 verlieh die Bürgerstiftung Baden dem Ehepaar Rodenkirchen für ihr Lebenswerk, das sie dem Wipperkotten, der Umwelt und der Kultur gewidmet haben, den Kulturpreis des Jahres.

Am 4. Oktober 2007 starb HAKARO im Wipperkotten.

     
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