Ulrika Eller-Rüter - Der Witterung ausgesetzt          
                 
 
     
 
         
     
Nummer:   41+050
Standort:   Wuppertal, Klärwerk, Buchenhofen 45
Grösse:   40 x 50 cm
Material:   gerostetes Blech, dreiteilig
Sponsor:   Wupperverband
     
   
Der Witterung ausgesetzt
sind Menschen, die auf der Straße leben. Ich habe mit ihnen Gespräche geführt und ihre Gesichtszüge in Metall gerostet. Die wie Verletzungsspuren in Eisenbleche geätzten Portraits sind der Witterung tatsächlich ausgesetzt worden und als weiterhin rostende Abbilder dem Zahn der Zeit überlassen. Sie machen real ansichtig, was das Leben „im Wetter“ bewirkt.
Bei der Kunstaktion „Gesamtkunstwerk Wupper“ könnten sie wieder der Witterung ausgesetzt werden und Zeugnis ablegen für das, was sich an den Ufern der Wupper als „zweite Wirklichkeit“ parallel zu dem Treiben der angeblich „normalen“ Gesellschaft abspielt. Durch das Material Eisen wird außerdem ein Bezug zur Region mit seiner metallverarbeitenden Industrie hergestellt.
     
Vita    
1962   geboren in Hamburg
1982-1988   Studium der Malerei und Graphik (u.a. bei Canham, Kafka, Badura) Werkkunstschule, Wuppertal
1988   Staatsexamen für das Lehramt der Sek. II in den Fächern Kunst und Deutsch; seitdem Lehrtätigkeit als Kunsterzieherin
1989   Dissertation zum Thema: „Kandinsky: Bühnenkomposition und Dichtung als Realisation seines Synthese-Konzepts“ (1990 im Olms-Verlag veröffentlicht)
seit 2005   Museumsführungen im Von der Heydt-Museum Wuppertal
Gastdozentur für Malerei an der Alanus-Hochschule (Bonn/Alfter)
2006   Berufung zur Professorin für Malerei an der Alanus-Hochschule (Bonn/Alfter)
     
     
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